Epoche:
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Volksbad der Stadt NürnbergRothenburger Straße 10 1900-1913 |
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| Das Vorbild des Nürnberger Volksbades, einem Gebäde im klassizierenden Jugendstil, ist das Müller’sche Volksbad in München. Die Bau-Gestaltung zitiert römische Thermen, wie etwa der Säulenportikus am Eingang mit Stadtwappen, die Anordnung und Raumgestaltung der drei Schwimmhallen (davon ursprünglich zwei für Männer und eine für Frauen) und die Verwendung stiltypischer Einzelformen (Lünettenfenster, Arkaden). In der Erbauungszeit war die Frage öffentlicher Bäder es ein wichtiges Thema in der gesellschaftlichen Diskussion, insbesondere wegen des Hygienegedankens. Auch Wannen-, Brause-, Dampf- und sogar Hundebäder waren vorhanden.
Verfallendes Volksbad mit tristem Turmstumpf |
Säulenportikus StilllegungSeit der Stilllegung des Bades Anfang der 1990er Jahre konnte keine dauerhafte Verwendung |
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WiederbelebungsversucheDas Volksbad genießt bei der Bevölkerung Kultstatus. Sein Verfall geht den Menschen daher besonders nahe. |
Eingangsbereich |
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So rasen täglich Tausende achtlos am schlafenden Volksbad vorbei Mit der Tragik der jüngeren Geschichte des Bauwerks verbindet sich der Unmut über die Unfähigkeit der Stadtspitze, das Volksbad dem Volk wiederzugeben – Entsprechend dieser starken Anteilnahme am Schicksal des Volksbades gibt es zum einen zahllose Text- und Fotoseiten im Internet. |
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WWW-Verweise:
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Karte im Stadtplandienst Nürnberg
