Epoche:
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Fembohaus1591-1596 |
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| Das Fembohaus in der Burgstraße ist heute das wichtigste und einzig unzerstörte Beispiel für ein großes Nürnberger Patrizierhaus der Renaissance. Heute beherbergt es das Altstadtmuseum. Seine Räume sind prunkvoll ausgestattet; neben Holzvertäfelungen und üppigen Stuckdecken ist das sogenannte schöne Zimmer aus dem kriegszerstörten Pellerhaus eingebaut. Zu der historischen Bedeutung tritt die architektonische: |
Dachlandschaft Fembohaus |
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Fembohaus, Fassade |
Das Giebelfeld ist durch horizontale Gesimse gegliedert, die mittlere Fensterachse durch Säulen eingefasst. Der Schmuck steigert sich aufwärts mit den fast schon bizarren Schnecken- und Volutenfiguren und gipfelt in der Figur der Fortuna, die weithin vom Glück des Erbauers, Philipp van Oyrl, kündet. Das Fembohaus zeigt trotz seiner ungewöhnlichen Lage typisch, wie in Nürnberg gebaut wurde. Das Vorderhaus umfasst mit Neben- und Rückgebäuden |
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Kaminzimmer |
Chörlein |
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