Epoche:
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Ummantelung der Tortürme1556 |
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| Vier wichtige Tortürme der letzten Stadtbefestigung wurden durch Stadtwerkmeister Georg Unger im 16. Jahrhundert mit massiven Mauermänteln versehen, um den weiter entwickelten Artilleriewaffen trotzen zu können. Mit Erfolg: die Stadt wurde, so lange sie verteidigt wurde, niemals eingenommen. Zudem wurden durch die Vergrößerung Plattformen zur Aufstellung der eigenen Kanonen gewonnen.
Frauentorturm (blaues Q), 1558 verstärkt. |
Laufertorturm (schwarzes M) Unger nahm sich offenbar die Rundtürme des Mailänder Castello Sforzesco zum Vorbild, |
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Eine Türmerstube befindet sich bei den vier "dicken" Tortürmen Foto: Heinz Metzner |
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| Teils wird sogar angenommen, dass die Türme keine strategische Bedeutung haben konnten, und schon zu ihrer Erbauungszeit mehr ein Symbol für Nürnbergs Stärke und Tradition waren.
Neutor mit Turm grünes K (1559 ummantelt) |
Spittlertorturm rotes Q (um 1385, ummantelt 1557) Nürnbergische Festungsarchitektur findet man übrigens auch in Lichtenau bei Ansbach, einem ehemaligen Vorposten der Reichsstadt. |
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Literaturhinweise und WWW-Verweise zu den "dicken" Tortürnmen:
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