Weitere barockzeitliche Bauwerke
Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege;
da es sich um ein amtliches Werk handelt, ist die Übernahme nach § 5 Abs. 2 UrhG zulässig.
Denkmalliste:
Portalarchitektur, spätbarock, um 1725.
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Ehem. Tucherschloß, erdgeschossiger Restbau mit Innenhof, Teilen der ehem. Kapelle und Tucherwappen, 17. u. 19. Jh., 1956 fragmentarisch wiederaufgebaut.
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Ehem. markgräflich ansbachisches Wirtshaus, zweigeschossiger Sandsteinbau, Satteldach mit Volutengiebel, Rundbogenportal, bez. 1680.
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Ehem. markgräflich ansbachisches Wirtshaus, zweigeschossiger Sandsteinbau, Satteldach mit Volutengiebel, Rundbogenportal, bez. 1680.
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Waldstromer Schlößchen, ehem. Herrensitz, dreigeschossiger Satteldachbau mit Volutenzwerchgiebel und profiliertem Portal, bez. 1731 und 1839; Wirtschaftshof vorgelagert mit profilierten Pfeilern und ehem. Vogthaus, zweigeschossiger Winkelbau, Sandsteinbau mit Walmdach, bez. 1722, Nebengebäude und Scheune; Garten mit Brunnen des 18. Jh. und anderes.
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Bauernhof (Nr. 104 und 106); stattliches Wohnstallhaus, Frackdach, im Kern Fachwerk, 17. – 18. Jh., mit anschließendem Flügelbau, Fachwerk, bez. 1720; Sandsteinscheune (Nr. 102).
Denkmalliste: Ehem. Gerberhaus, Kern von 1697, Aufstockung jünger.
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Gasthaus zum goldenen Adler, Satteldachbau, 18./19. Jh.
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Bauernhof; erdgeschossiges Wohnstallhaus, im Kern Fachwerkbau des 18. Jh.; Hofmauer mit profilierten Torpfeilern.
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Erdgeschossiges ehem. Wohnstallhaus, Fachwerkgiebel bez. 1750; profilierte Hofmauer, bez. 1863 (zugleich Bucher Hauptstraße 104).
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Eingeschossiges Bauernhaus, Sandstein und Fachwerk, Krüppelwalmdach mit Schleppgauben, 17./18. Jh.
Allgemein zu Muggenhof: Das Ensemble umfaßt den ehem. Weiler Muggenhof. Dieser, ehedem zur Pfarrei Poppenreuth gehörig, ist 1808/1818 mit dem Übergang an das Königreich Bayern an die Gemeinde Höfen gekommen, bis er schließlich 1889 in Nürnberg eingemeindet worden ist. 1818 wurden für Muggenhof 7 Hauptgebäude und 8 Nebengebäude überliefert, ein Baubestand, den auch die Katasteruraufnahme von 1821 beschreibt. Diesen Umfang hat der Weiler heute noch, lediglich zwei Grundstücke haben ihre Bebauung verloren, die aber auch als unbebaute Grundstücke den Ortsrand des historischen Weilers bestimmen. Der Baubestand Muggenhofs ist reich an historischen Bauten. Hier sind erdgeschossige Fachwerkhäuser des 17./18.Jh. erhalten, die durchaus ein Dorfbild des Nürnberger Umlandes zu Zeiten der Blütezeit als Freie Reichsstadt überliefern. Außerdem gibt es die charakteristischen Ersatzbauten des 19.Jh., erdgeschossige Sandsteinbauten, die auch in Muggenhof zum Dorfbild gehören. Daß die Baukultur der ersten Hälfte des 19.Jh. in Nürnberg durch den Kanalbau und den Bau der ersten deutschen Eisenbahn beflügelt wurde, darauf weist auch hin, daß in Muggenhof in der Nähe der Eisenbahn um die Mitte des Jahrhunderts ein stattliches zweigeschossiges Gasthaus mit Wirtsgarten errichtet worden ist. Dieses Beispiel der Nürnberger Zeit und einen Vorgängerbau ersetzend bzw. erweiternd wurde damit der Weiler seiner Geschichte entsprechend fortgeschrieben und abgegrenzt. Trotz Bedrängung durch das Klärwerk im Norden und das Straßenbahndepot im Süden, trotz der nicht störungsfreien Umnutzung der ehem. Bauernhöfe ist Muggenhof als völlig geschlossener Weiler in seinem historischen Umgriff erhalten geblieben.
Denkmalliste:
Ehem. reichsstädtisches Forsthaus, Erdgeschoß Sandstein, Obergeschoß Fachwerk, 1759.
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Gasthaus zum Goldenen Stern, Sandsteinbau mit Walmdach, profiliertes Portal, bez. 1744.
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Ehem. Vogthaus, erdgeschossig mit Fachwerkgiebel, 1660
Denkmalliste:
Wohnhaus, mit Zwerchhaus, im Kern 18. Jh., verändert Mitte 19. Jh.; Brunnenanbau.
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Erdgeschossiges Sandsteinhaus mit Fachwerkgiebel, im Kern 18. Jh.; balkengedecktes Hoftor.
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Scheurl’sches Schlößchen, dreigeschossiger Sandsteinbau mit Mansarddach,
im Kern 16./17. Jh., Treppenhaus und Innendekoration 18. Jh.; Nebengebäude, 1. Hälfte 19. Jh.;
im Garten Spuren einer historischen Gestaltung mit Sockel einer Gartenfigur.
Denkmalliste:
Erdgeschossiges Wohnhaus, Fachwerkgiebel, 18. Jh., Anfang 20. Jh. verändert.
Denkmalliste:
Wohnhaus, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, 18. Jh.; Ziehbrunnen und Gartenfigur, 18. Jh.
Denkmalliste:
Ehem. Bauernhaus, Satteldach mit Trockenluken, 1721.
Denkmalliste:
Ehem. Wölkern’scher Herrensitz, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau, Mansarddach, 1733.
Denkmalliste:
Erdgeschossiges Bauernhaus, stattlich mit Fachwerk, Schopfwalm, 18. Jh….
Denkmalliste:Fachwerkgiebel, 18. Jh.; an Wohnhaus
Denkmalliste:
Erdgeschossiges Satteldachhaus mit Kellervorbau, Torpfeiler, 1. Viertel 19. Jh.
Denkmalliste:
Gasthaus, zweigeschossiger Walmdachbau, 1. Hälfte 19. Jh.
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Erdgeschossiges Sandsteinhaus, bez. 1755; Mauer- und Torpfosten.
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Um 1800 war das alte Buch noch eine Stunde entfernt von Nürnberg an der Leipziger Straße gelegen und bekannt wegen seiner Wirtshäuser. Heute liegt das Dorf westlich der autobahnartig ausgebauten Erlanger Straße, was der Erhaltung der dörflichen Struktur dienlich ist. Das Dorf – ohne Kirche – wurde 1283 erstmals urkundlich erwähnt, es ist 1427 in den Besitz der Reichsstadt Nürnberg übergegangen. Wie viele Dörfer der Nürnberger Umgebung wurde es 1552 im markgräflichen Krieg in Brand gesetzt. 1813 zu Anfang der bayerischen Zeit wurde Buch eigene Gemeinde und kam 1924 endgültig zu Nürnberg. Wie der Urkataster des frühen 19. Jh. zeigt, bestand Buch ursprünglich aus zwei getrennten Ortsteilen, was bis ins 20. Jh. zu verfolgen ist. Heute noch ist die durch den Landgrabenbach bedingte Zäsur erlebbar, durch eine steinerne Brücke sind die beiden Ortshälften vebunden, zwischen die eine jüngere auffüllende Bebauung gestellt wurde. Der südliche Ortsteil liegt außerhalb des Ensembles und läßt nur reduziert einen dörflichen Charakter erkennen, bedingt durch zahlreiche Veränderungen, Neubauten, wie durch die Besonderheit einer seit dem 19. Jh. bestehenden Fabrik (Bast AG Preßhefefabrik). So besaß mit Fabrik, Kleinkinderschule von 1905 (Seeweg 9) und dem Gasthaus diese unregelmäßige Ortshäfte ein gewisses, bedeutungsmäßiges Gewicht. Der nördliche noch als Ensemble festellbare Ortsteil ist regelmäßiger. Er besitzt noch eine lange Ost-West-Achse, Braunsbacher Weg und Baststraße, die von der Bucher Hauptstraße gekreuzt wird. Das ehem. Gasthaus Bucher Hauptstraße 112, markiert den alten nördlichen Ortsrand, und erinnert als mächtiges Straßenwirtshaus des 17. Jh. (bez. 1647) an den alten Verkehrsweg nach Leipzig. In der Baststraße, die nach der Fabrik in der Südhälfte des Ortes benannt ist, blieb die typische Struktur der gemüseanbauenden Bauern des Knoblauchlandes erhalten. Die Hofstellen entsprechen zumeist auch bei den Neubauten der mit dem Urkataster überlieferten Situation. Giebelständige Bauernhäuser, unter denen auch Beispiele von erdgeschossigen erhalten sind, sowie zweigeschossige Massivbauten begrenzen das Straßenbild. Bemerkenswert ist die gegen die Straße abgeschlossene Hofanlage, die aus einer Bauernhausgruppe (Baststraße 18/20/22) besteht. Die Baststraße bietet nicht nur ein dörfliches Straßenbild sondern vermitttelt auch insbesondere an der Nordseite mit einer sehr geschlossenen Scheunenreihe ein wirkungsvolles Dorfbild von außen her.
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Der Name des ehem. Dorfes Reutles erinnert an seinen Ursprung als Rodungsdorf. Im 18. Jh. gehörte die Ortschaft zur von Pfinzing’schen Grundherrschaft Großgründlach, die 1764/66 auf dem Erbwege an die Patrizierfamilie Haller von Hallerstein überging. Das Dorf Reutles hatte damals 16 Anwesen; 1811/18 kam es zur Gemeinde Großgründlach, welche wiederum seit 1972 zu Nürnberg gehört. Das Bild des Straßendorfes wird von der Reihung von Hofanlagen mit erdgeschossigen, giebelständigen Wohnstallhäusern geprägt. Die das Ortsbild bestimmenden Giebelfassaden des späten 18. Jh. und frühen 19. Jh. (Ziergiebelbezeichnungen von 1796, 1802, 1811) sind vor allem an der Nordseite der Dorfstraße zahlreich erhalten. Städtebaulicher Akzent und ältestes Geschichtsdenkmal des Ortes ist die kleine Filialkirche St. Felicitas, die im 12. oder 13. Jh. die Ortskirche gewesen sein kann, als die heutige Großgründlacher Kirche noch Burgkapelle war. Heute repräsentiert sie durch ihre Baugestalt vom sog. Schwedenhaustypus einen ganz besonders alt-nürnbergischen Denkmalwert. Chor und Langhaus gehen auf das 14. Jh. zurück. Die Kirche markiert den Ortsrand des kleinen Dorfes, dessen Ortsbild somit von Osten her gesehen und an der Nordseite besonders gut erhalten ist.
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