Epoche:
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| 1250-1550 | ||
| Der gotische Stil hat sich durch Ableitungen maurischer Baukunst über Spanien, Frankreich und England im 13. Jahrhundert auch in Deutschland durchgesetzt. Kennzeichnend sind für die Gotik vor allem das Aufwärtsstreben der Architektur, die Skelettbauweise mit dem charakteristischen Spitzbogen und die damit einhergehende Verglasung der Wände. In der Anzahl erhaltener gotischer Baudenkmäler spiegelt sich die Blütezeit Nürnbergs |
Gotisches Maßwerkfenster (Ostchor St. Sebald) |
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SakralarchitekturDie gotische Architektur entwickelte sich aus dem Bau der Kathedralen; sie stehen schlechthin als |
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„Wiederaufbau bleibt späteren Generationen vorbehalten“: Moritzkapelle vor dem Schürstabhaus, seit 1313 an diesem Platz. Foto: Bildarchiv Foto Marburg |
Der besondere Raumeindruck der gotischen Kirchen entsteht durch die Summe der architektonischen Gestaltungselemente. Das eigentümliche, unwirkliche Licht in den gotischen Kirchen und Kathedralen wird durch die farbigen Fenster erzeugt. In Deutschland bildete sich eine eigene Sondergotik heraus, deren Die Bedeutung der gotischen Baudenkmäler für Nürnberg kann nicht Reichsstädtische BautenAus gotischer Zeit stammen wesentliche Teile der Nürnberger Stadtbefestigungen. |
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Stadtanlage und Wohnbau |
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| In Nürnberg waren die Bauformen schon bald vorgeschrieben, was zu einem einheitlichen Haustypus führte. Geregelt war auch der Anbau von Chörlein und Dacherker. Es entstanden daher vor allem nach innen gerichtete Hausanlagen um teils besonders reich ausgestattete Innenhöfe. Die geschlossenen Straßenbilder vermittelten Geborgenheit und Sicherheit. In der Perspektive von der Neutormauer aus verdeutlicht der
Adlerstraße 14/16 Trotz der fast völligen Zerstörung der Altstadt im zweiten Weltkrieg
Pilatushaus von 1489 Das Doppelhaus Obere Schmiedgasse 54/56 wird mit einer dendrochronologisch auf 1337/38 bestimmten Entstehungszeit |
Blick über den Tiergärtnertorplatz zur Burg Adlerstraße 14 und 16 zeigen, ungewöhnlich für Nürnberg, mit ihren Giebelseiten
Das Grolandhaus, eines der bemerkenswertesten mittelalterlichen Wohngebäde, konnte den Waffen des 20. Jahrhunderts nicht viel entgegensetzen. Foto: Bildarchiv Foto Marburg
Obere Schmiedgasse, Blick zum Tiergärtnertorplatz, Pilatushaus (rechts) |
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Fenstererker des Grolandhauses mit Jahreszahl 1489 |
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Als am besten erhaltener Straßenzug des alten Nürnberg gilt die Weißgerbergasse in der Sebalder Altstadt. Hier hat eine ganze Reihe von Fachwerkhäusern den Bombenhagel des zweiten Weltkriegs überstanden. Die Gebäude sind zwischen dem Ende des 15. und dem Ende des 16. Jh. erbaut worden und dienten den Handwerkern, nach denen die Gasse benannt ist. |
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Eines der ältesten Nürnberger Gebäude ist jahrelang von den |
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WWW-Verweise und Literaturhinweise
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