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LorenzkircheLorenzerplatz 1 ab ca. 1260/70-1500 |
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| Die Kirche St. Lorenz ist der größte und zugleich bedeutendste Sakralbau in Nürnberg. An Stelle romanischer Vorgängerbauten entstand sie in drei Bauphasen. Wohl ab der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde zunächst eine hochgotische Basilika errichtet. ![]() |
![]() Trotz der in Nürnberg eingeführten Reformation ist die Innenausstattung weitgehend erhalten, da es zu einem Bildersturm wie andernorts nicht kam. Auch gute, originale Glasfenster erheben die Lorenzkirche zu einem "Gesamt-Kunstdenkmal" von überragender Bedeutung aus. |
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| Besonders beachtenswert ist die ab 1353 entstandene hoch aufragende Westfassade mit der prächtigen Rosette. Diese Schauseite fungierte in der ursprünglich staufischen Anlage der Lorenzer Altstadt als Höhepunkt und Abschluss der kaiserlichen via triumphalis, der Karolinenstraße, und als genereller städtebaulicher Sammelpunkt der Lorenzer Altstadt. Gegen 1400 wünschten sich die reichen Patrizierfamilien Privatkapellen; so schuf man diese durch Erweiterungen der Seitenschiffe. |
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![]() Eine Besonderheit sind |
Der 1439-1477 errichtete spätgotische Hallenchor, begonnen von Konrad Heinzelmann von Rothenburg, durch Konrad Roritzer fortgeführt und von Jakob Grimm vollendet, ist ein in Einzelformen und der Tendenz des Raumgefühls eindrucksvolles Werk der deutschen Spätgotik. ![]() |
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Das Netzgewölbe des Chores war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden.
Chor der Lorenzkirche von Norden
Das prächtige Hauptportal der Lorenzkirche zeigt ein umfangreiches Bildprogramm, das die Menschen im Mittelalter "lesen" konnten |
Die Madonna von 1280 ist ein schönes Beispiel für die S-Form gotischer Figuren, man beachte auch das Mienenspiel und die Ausführung der Gewandfalten.
In der Lorenzkirche findet man hervorragende mittelalterliche Skulpturen
Südturm der Lorenzkirche |
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Von überall ein Blickfang: Blick von Süden aus der Königstraße auf die Lorenzkirche |
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Karte im Stadtplandienst Nürnberg





