Tafelwerk

Epoche: 
Industrialisierung

Tafelwerk

Äußere Sulzbacher Straße 60

Externer Link Karte im Stadtplandienst Nürnberg

bez. 1922 (Verwaltungsgebäude)
Hans Müller

Das Eisenwalzwerk von Julius Tafel war einer der großen Industriekomplexe in Nürnberg
aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Viel ist nicht mehr übrig vom Tafelwerk, an das fast nur noch ein Straßenname erinnert. Noch 1985 diente der
ausgedehnte Hallenkomplex mit seinen markanten Schlöten, an die Wasserbehälter ähnlich wie beim Milchhof-Schornstein angebracht waren,
der Deutschen Bundesbahn als großzügige Ausstellungshalle zum 150-jährigen Bahnjubiläum.

Tafelwerk

Eisenwerk-Verwaltungsgebäude von J. Müller

Eingang des ehem. Verwaltungsgebäudes
des Eisenwalzwerks

Die weitere Geschichte ist
beispielhaft für die städtebaulichen Entwicklungen der postindustriellen Epoche.
Ein Teil der Hallen wird als Museum
Industriekultur und ein anderer als "Tafelhalle" für Veranstaltungen genutzt,
der Rest des weitläufigen Geländes wurde nach Abriß der Fabrikgebäude
mit Mehrfamilienhäusern neu bebaut.

Tafelwerk ca. 1983

Tafelwerk von Südwesten, ca. 1983. Foto: Heinz Metzner

Tafelwerk ca. 1983

Gleisanschlüsse des stillgelegten Tafelwerks
Foto: Heinz Metzner

Tafelwerk 1985

Letzte Ehre für das Tafelwerk zum Bahnjubiläum 1985.
Foto: Heinz Metzner

Tafelwerk 1985

Dampfsonderzug vor der alten Fabrik
Foto: Heinz Metzner

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