Weitere Bauwerke der Nachkriegszeit
Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege;
da es sich um ein amtliches Werk handelt, ist die Übernahme nach § 5 Abs. 2 UrhG zulässig.
1950-1954
Denkmalliste:
Ehem. Lehrlingsheim für die Flüchtlingsjugend in Deutschland,
errichtet von der schwedischen Hilfsorganisation „Rädda Barnen“; drei zweigeschossige
Holzfertighäuser der schwedischen Holzfertighausfirma „Aneby Hus“, 1950-1951 aufgestellt.
Denkmalliste:
Denkmalliste:
Einfamilienhaus, erdgeschossiger Satteldachbau mit ausgebautem Dachgeschoß. Garagenbau unter Walmdach, durch Wandflächen und Fenster- und Türöffnungen gegliederter Bau, 1951 von Sep Ruf.
Denkmalliste:
Ehem. Handelsschule bzw. Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
jetzt Universität Erlangen-Nürnberg; Westflügel als städtische Volksschule im Neu-Nürnberger-Stil
1900/1901 (bez. 1901) nach Plänen des Städtischen Bauamtes (Georg Kuch) errichtet, Umbauten 1939,
nach Kriegsschäden 1950/52 vereinfacht wiederaufgebaut; Ostflügel, Neubau der Hochschule,
viergeschossiger Rasterbau, Hörsaal im Erdgeschoss nach Osten aus der Bauflucht gezogen,
die drei Obergeschosse nach Norden über die Pegnitz auskragend, 1952/54 nach Planung von
Peter Baumgärtl.
Denkmalliste:
Verwaltungsgebäude der Münchener und Aachener Versicherung, fünfgeschossiger
zweiflügeliger Stahlskelettbetonbau mit aufgesetztem Dachgeschoß, 1952/53 nach Plänen von Wilhelm Schlegtendal.
Denkmalliste:
Ehem. Autohaus Krauss GmbH, als VW-Kontor Süddeutschland errichtet,
jetzt Citroen u.a.; Komplex mit dreigeschossigem Verwaltungsgebäude und über segmentförmigem
Grundriß zugeordnetem niedrigerem Nebenflügel für Betriebsanlagen samt Kundendienstrundbau,
vor 1953 nach Planung von Friedrich Seegy und Rob. L. und Dipl.-Ing. E. Kappler errichtet;
ehem. Tankstelle zu Schauraum verändert.
Denkmalliste:
Denkmalliste:
Denkmalliste:
Einfamilienhaus, an Hang geschmiegte, zur Gartenseite zweigeschossige Anlage
mit weitgehender Verglasung nach Süden, 1953 erbaut und 1959 erweitert nach Planungen von Sep Ruf.
Denkmalliste:
Ehem. Betriebsgebäude des Schlacht- und Viehhofes Nürnberg, der Straßenkrümmung Schweinauer bzw. Rothenburger Straße folgender dreigeschossiger Kopfbau, Betonbau mit gefließter Fassade, durch Kreisfenster ausgezeichnet, ab 1954 von Theo Kief, Hochbauamt der Stadt Nürnberg; jetzt Kinderkulturzentrum.
Denkmalliste:
Denkmalliste:
Berufsschule, neungeschossiger Hochhausbau (Augustenstraße 30) mit freistehendem
ehem. Koksbunker, in Erdgeschoßhalle großes Wandmosaik; zugehörig langgestreckter zweigeschossiger
Werkstättentrakt mit angebautem Hausmeisterhaus (Augustenstraße 18/20/22) und erdgeschossiger
Werkhallenbau (Grenzstraße 7); errichtet 1954-57 nach Planung der Architektengemeinschaft
Heinz Buff, Hirschmann und Krieg.
1955-1959
Denkmalliste:
Verwaltungsgebäude, sechsgeschossiger Rasterbau mit flächenbetonter Ecklösung und eingezogenem Eingang an der Blumenstraße, Dachgeschoß zurückgesetzt, 1955/56 nach Plänen von Franz Reichel für die Nordsternversicherug errichtet.
Denkmalliste:
Verwaltungsgebäude, sechsgeschossiger Bau mit stark verglasten ehem. Schauräumen im Erdgeschoß, zurückgesetztem Dachgeschoß, Stahlbetonbau mit Rasterfassade, 1955/56 von Eduard Kappler für AEG erbaut.
Denkmalliste:
Hufelandstr. 54 – „Sonnenwohnheim“ für Berufstätige Frauen, sog. Ypsilon-Haus, neugeschossiges Wohnhochhaus über ypsilonförmigem Dreiflügelgrundriss, die südlwestlichen, südlichen und südöstlichen Fassaden durch Balkone rhythmisch gegliedert, 1955-57 nach Planung von Wilhelm Schlegtendal errichtet.
Denkmalliste:
Denkmalliste:
Fürther Str. 205-215 – Quelle-Versandhaus, Stahlskelettbau mit durchlaufenden Fensterbändern und chromledergelben Klinkerbrüstungen, Hauptfassade an der Fürther Straße durch Treppenhäuser in vier Vorbauten gegliedert, zwei Innenhöfe mit überbrückten Einfahrten von Süden, Kernbau ab 1955-58 von Architekt Ernst Neufert und Ingenieurbüro Gherzi (Engeneering International Zürich) unter der Oberbauleitung „Neubau Quelle“ errichtet, zugehörige Bauabschnitte bis in die 60er Jahre des 20. Jh. Siehe auch Wandererstraße 80, 89.
Wandererstraße 80 – Pförtnerhaus des Quelle-Versandhauses, erdgeschossiger Bau unter asymetrischem Flugdach, bald nach 1960 nach Planung von Ernst Neufert. Siehe auch Fürther Straße 205-215 und Wandererstraße 89.
Wandererstraße 89 – Versorgungsbau des Quelle-Versandhauses (Heizhaus und Werksfeuerwehr), 1955/56 nach Planung von Ernst Neufert; freistehender 90 m hoher ehem. Kamin mit Lichtreklame (Quelleturm), 1964 nach Planung von Ernst Neufert. Siehe auch Fürther Straße 205-215 und Wandererstraße 80.
Denkmalliste:
Zentralwaschhaus der Gartenstadt Nürnberg, stark verglaster Pavillonbau
mit halbkreisförmiger Waschhalle und überhöhtem Kernbereich, 1956/57.
Denkmalliste:
Zentralwaschhaus der Gartenstadt Nürnberg, stark verglaster Pavillonbau
mit halbkreisförmiger Waschhalle und überhöhtem Kernbereich, 1956/57.
Denkmalliste:
Zentralwaschhaus der Gartenstadt Nürnberg, stark verglaster Pavillonbau
mit halbkreisförmiger Waschhalle und überhöhtem Kernbereich, 1956/57.
Denkmalliste:
Zentralwaschhaus der Gartenstadt Nürnberg, stark verglaster Pavillonbau
mit halbkreisförmiger Waschhalle und überhöhtem Kernbereich, 1956/57.
Denkmalliste:
Mietshaus, viergeschossiger sechsgieblig gestaffelter Baukörper über Ladengeschoß gegen Neutorgraben und fünfgeschossiger Hauptbau gegen Frommannstraße, Erschließungsflure und Treppenhäuser mit künstlerisch gestalteten Ziegelwänden, 1957/58 (bez. 1958) von Fritz und Walter Mayer.
Denkmalliste:
Ehem. Oberrealschule für Mädchen bzw. Sigena-Gymnasium, jetzt städtisches mathematisch-neusprachliches Gymnasium; mehrteiliger Schulkomplex mit dreigeschossigem, breit verglastem Treppenhaus bzw. Aula, im Süden hakenförmig angehängte zweigeschossige Klassentrakte und Turnhalle mit Gymnastiksaal im Osten, nach Norden über kleiner verglaster Pausenhalle Hausmeisterhaus angeschlossen, 1956/57 und 1958/59 (Turnhalle) nach Planung des Hauptamts für Hochbauwesen Abt. II (Friedrich Seegy und Timme) errichtet; auf Rasenfläche davor Muschelkalkfigur der Sigena, 1958/50 von Leo Smigay.
Denkmalliste:
Blumenpavillon, freistehender Betonbau weit geöffnet durch Schaufensteranlage, über eiförmigem Grundriß mit vorderseitig weit vorschwingendem Flachdach, 1958/59 von Heinz Buff.
Website der Inhaber: www.der-pavillon.org
Denkmalliste:
Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Matthäus, Satteldachbau mit seitlichem Vorhalle, Betonbau mit Ziegelsteinausmauerungen, 1958/60 nach Planung von Wilhelm Schlegtendal errichtet; künstlerische wandfeste Ausstattung außen und innen.
Nach 1960
Denkmalliste:
Kath. Pfarrkirche St. Bonifatius, breitgelagerter sechseckiger Kirchenbau über wabenartigem Grundriss, Ziegelsteinbau mit buntverglasten Fensterwänden im Norden und Süden, 1962/64 von Peter Leonhardt; mit Ausstattung (Nr. 36) ; bildet mit angebauter Sakristei und Pfarrhaus (Nr. 38) einen Ehrenhof.
Denkmalliste:
Kath. Pfarrkirche St. Bonifatius, breitgelagerter sechseckiger Kirchenbau über wabenartigem Grundriss, Ziegelsteinbau mit buntverglasten Fensterwänden im Norden und Süden, 1962/64 von Peter Leonhardt; mit Ausstattung (Nr. 36) ; bildet mit angebauter Sakristei und Pfarrhaus (Nr. 38) einen Ehrenhof.
Denkmalliste:
Kath. Pfarrkirche St. Bonifatius, breitgelagerter sechseckiger Kirchenbau über wabenartigem Grundriss, Ziegelsteinbau mit buntverglasten Fensterwänden im Norden und Süden, 1962/64 von Peter Leonhardt; mit Ausstattung (Nr. 36) ; bildet mit angebauter Sakristei und Pfarrhaus (Nr. 38) einen Ehrenhof.
Denkmalliste:
Norishalle, zweiteiliger Gruppenbau mit Atrium, Beton- und Glasgliederung,
als Museums-, Ausstellungs- und Verwaltungsbau für die bayer. Landesgewerbeanstalt 1965/67 nach Planung von Heinrich Graber (Fürth) errichtet.
Denkmalliste:
Norishalle, zweiteiliger Gruppenbau mit Atrium, Beton- und Glasgliederung,
als Museums-, Ausstellungs- und Verwaltungsbau für die bayer. Landesgewerbeanstalt 1965/67 nach Planung von Heinrich Graber (Fürth) errichtet.
Denkmalliste:
Norishalle, zweiteiliger Gruppenbau mit Atrium, Beton- und Glasgliederung,
als Museums-, Ausstellungs- und Verwaltungsbau für die bayer. Landesgewerbeanstalt 1965/67 nach Planung von Heinrich Graber (Fürth) errichtet.
Denkmalliste:
Norishalle, zweiteiliger Gruppenbau mit Atrium, Beton- und Glasgliederung,
als Museums-, Ausstellungs- und Verwaltungsbau für die bayer. Landesgewerbeanstalt 1965/67 nach Planung von Heinrich Graber (Fürth) errichtet.
(Hirschelgasse 1)
Denkmalliste:
Theresienstraße 7 – Ehem. Haus zur goldenen Rose, jetzt zum
Rathauskomplex gehörig, Gebäude zu drei Flügeln, Sandstein, 1509-12 von Hans Beheim d. Ä.; erhalten: Erdgeschoßhalle mit Kreuzgratgewölben und spätgotische Hofarchitektur von 1510/12, mit Zutaten von 1550/60; Wappenstein bez. 1739.
Denkmalliste: