Epoche:
|
|||||||||||
Lorenzer PfarrhofLorenzerplatz 8/10 1846 |
||
| Am erhaltenen westlichen Flügel des Lorenzer Pfarrhofes von 1846 ist die Handschrift Heideloffs ablesbar. Die Verwendung gotischer Elemente, wie Kielbögen, Maßwerk und Stufengiebel, zeigen genaue Kenntnisse der mittelalterlichen Formensprache. Trotz des freilich dekorhaften Charakters wirkt die Arbeit des Architekten einheitlich und stilsicher. Heideloffs Wirken wurde mit der Zeit kaum mehr gewürdigt. Dies führte dazu, daß schon vor dem zweiten Weltkrieg in Nürnberg fast keines seiner Werke mehr bestand. Gerade in der Zeit des Nationalsozialismus wurde noch einiges bewußt zerstört, da man die verspielte Neugotik ablehnte. Dieser „Stadtbildpflege“ fiel zum Beispiel die Heideloff’sche Fassadengestaltung am Hause des Kaufmanns Platner neben dem Pellerhaus zum Opfer. Die |
Ungewöhnlich wirkt die Reihung von Giebeln, da in |
|
Literatur zum Lorenzer Pfarrhof:MULZER, Erich: Zweimal Denkmalschutz für den Lorenzer Pfarrhof – und was blieb übrig?, |
||
Karte im Stadtplandienst Nürnberg